O ungewisse Schicksal von Bungie nach dem Höhepunkt seiner Franchise

O ungewisse Schicksal von Bungie nach dem Höhepunkt seiner Franchise

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Der Journalist Paul Tassi stellte fest, dass der Plan zur Schließung unverändert bleibt. Als interne Quellen gefragt wurden, ob der kürzliche Anstieg im Engagement das Schicksal des Studios ändern würde, antworteten die Mitarbeiter mit einem knappen "Nein". Es ist beunruhigend zu sehen, wie eine engagierte Community so ignoriert wird. Nach der Veröffentlichung eines letzten Patches zur Behebung verbleibender Erweiterungsfehler soll das Support-Team aufgelöst werden. Kleinere Fehler und alltägliche Programmierprobleme werden künftig einfach ignoriert, und der Entwickler wird nur eingreifen, wenn das Spiel ganz ausfällt und unzugänglich wird. Der chronische Mangel an Rücksicht auf die Verbraucher, die jahrelang echtes Geld in Erweiterungen investiert haben, hinterlässt einen sehr bitteren Nachgeschmack.

Diese drastische Wende geschieht unmittelbar nachdem Destiny 2 ein beachtliches Comeback erlebte und fast eine Woche lang den dritten Platz im globalen Umsatz auf der Plattform Steam erreichte. Doch die Führungskräfte scheinen den eigenen kommerziellen Erfolg zu ignorieren. Der Plan der Geschäftsleitung ist es, etwa 400 Arbeitsplätze zu streichen, was nahezu der Hälfte der gesamten kreativen Kraft von Bungie entspricht. Um das trostlose Bild zu verschlimmern, gibt es absolut keine Pläne für ein potenzielles Destiny 3 in den unternehmenseigenen Büros, was jegliche Weiterentwicklung der Franchise begräbt.

Der volle Fokus der institutionellen Rettung wurde auf Marathon gerichtet. Doch dieses neue auf Extraktion fokussierte Projekt hat in geschlossenen Tests erhebliche Schwierigkeiten, das Interesse der Spieler zu halten. Alles auf eine unsichere Marke zu setzen, während man eine gefestigte Fanbasis zerstört, ist eine unglaublich riskante Geschäftsstrategie, um nicht zu sagen, unklug.

Tassi zog einen unbequemen Vergleich mit der direkten Konkurrenz in diesem Games-as-a-Service-Markt. Während Titel wie Warframe eine gesunde Community mit regelmäßigen Updates pflegen und die Ubisoft es schafft, The Division 2 trotz eigener Schwierigkeiten robust zu unterstützen, entscheidet sich die Besitzerin von Destiny, das Schiff zu verlassen. Die ehemaligen Mitarbeiter teilen das Gefühl tiefer Frustration über dieses kurzsichtige Management, das scheinbar das eigene Erbe für eine unsichere Wette im Dunkeln opfert.

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