id Software verliert die Hälfte seiner Entwickler durch Xbox-Kürzungen.

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Das öffentliche Geständnis, das diese Wunde offenlegte, kam von einem der ältesten Köpfe im Haus, dem Veteranen Michael Maynard, der seinen persönlichen Account im beruflichen Netzwerk LinkedIn nutzte, um über die Entlassung zu klagen, nachdem er 21 Jahre kontinuierlichen Dienstes im Studio geleistet hatte. Der Programmierer verfolgte die gesamte technische Entwicklung der Marke intensiv mit und arbeitete von den frühen Tagen der Erstellung der RAGE-Engine bis hin zum kürzlich angekündigten Doom: The Dark Ages. Der Fachmann verbarg nicht seine Traurigkeit darüber, dass ein Pionierunternehmen, das für die Revolutionierung der Computerindustrie verantwortlich ist, wie eine bloße Nummer in einer Tabelle zur Unternehmensumstrukturierung behandelt wird. Es ist zum Verzweifeln zu sehen, wie Fachleute, die das Ego-Shooter-Genre geformt haben, als Belohnung für Jahrzehnte der Hingabe einen Entlassungsschein erhalten.

„Ja, ich war Teil des Teams (ungefähr 50% des Unternehmens), das heute entlassen wurde.“


Bis jetzt hat die Führungsspitze von Microsoft sich für institutionalisiertes Schweigen entschieden und die genaue Anzahl der von der Kürzung betroffenen Arbeiter in der Entwicklerfirma in Texas nicht offiziell bestätigt. Erste Gerüchte, die letzte Woche in den Hinterzimmern der Industrie kursierten, deuteten darauf hin, dass die Entlassungen etwa 95 Entwickler im Hauptsitz betroffen haben könnten. Das eindringliche Zeugnis von Michael Maynard weist jedoch darauf hin, dass der tatsächliche Schaden viel verheerender war, und widerlegt die Vorstellung, dass die Elite-Studios der Gruppe vor der Krise geschützt seien.

In seinen Überlegungen hob der ehemalige Mitarbeiter das jüngste Erbe von id Software hervor und erinnerte daran, dass die makellose Abfolge von Doom (2016) und Doom Eternal die Marke wieder an die absolute Spitze des Marktes katapultierte. Selbst wenn profitträchtige Produkte mit höchster technischer Qualität und einhelligem Beifall des Publikums geliefert werden, wurde das Studio dennoch durch die maßlose Gier des Plattformbesitzers bestraft. Diese drastische Kürzung erscheint als bizarrer Widerspruch, insbesondere da die neue Richtlinie von Bethesda besagt, dass das Ziel der Umstrukturierung darin besteht, sich auf konsolidierte Franchise-Unternehmen wie Doom, sowie Fallout, The Elder Scrolls, Quake und Wolfenstein zu konzentrieren und Investitionen zu priorisieren.

Das Originalteam zu zerlegen, das weiß, wie man diese proprietäre Engine programmiert und optimal für die Zukunft nutzt, ist eine beispiellose Managementdummheit. Die interne Moral eines so ausgezeichneten Teams auf diese Weise zu zerstören, lässt uns extrem besorgt über den Lackierungsgrad der kommenden Projekte sein. Der aktuelle Markt scheint in den Händen von Führungskräften gefangen zu sein, die sich nur darauf konzentrieren, kurzfristig Investoren zu beeindrucken, auch wenn es den kreativen Atem ihrer talentiertesten und geschichtsträchtigsten Studios kostet.

id Software verliert die Hälfte seiner Entwickler durch Xbox-Kürzungen.
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MGN
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Doom: The Dark Ages
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